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Hier teilen wir unsere Gedanken.
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Ein Satz den niemand ausspricht



Viele KMU scheitern an einem Satz, den niemand ausspricht.


Ich sitze einem KMU-Geschäftsführer gegenüber.Inhaber. Verantwortung für 27 Mitarbeitende.Der Terminkalender voll.

Der Druck spürbar.

Die Erwartungen hoch. Von allen Seiten.


Er erzählt mir von seinem Alltag.

Vom Team, das nicht richtig mitzieht.

Von Führungskräften, die mehr Rückendeckung brauchen.

Von Kunden, die fordernder werden.

Von einem Markt, der keine Fehler verzeiht.


Vieles davon stimmt.

Im Raum bleibt aber vor allem das Ungesagte hängen.


Nach einer kurzen Pause frage ich:

„Wo siehst du deinen eigenen Anteil an der aktuellen Situation?“


Er lehnt sich zurück.

Atmet aus.

Schaut kurz aus dem Fenster.


„Ich halte den Laden am Laufen“, sagt er leise.

„Ohne mich geht hier gar nichts.“


In diesem Moment wird das Gespräch langsamer.

Ehrlicher.

Und ein Stück unbequemer.


Deshalb ist Leadership im KMU kein Methoden-Thema.

Es ist eine Frage der inneren Haltung.


Solange Probleme immer ausserhalb der eigenen Rolle verortet werden,

bleibt Führung reaktiv.

Man organisiert.

Man entscheidet.

Man löscht Brände.


Aber echte Führung beginnt an einer anderen Stelle.

Dort, wo man bereit ist, sich selbst mitzudenken.

Auch dann, wenn es kratzt.


Ich kenne diesen Moment aus eigener Erfahrung.

Dieses Gefühl, alles zu geben – und trotzdem nicht weiterzukommen.

Und ich kenne den leisen Zweifel:

Was, wenn mein eigenes Verhalten Teil des Problems ist, das mich gerade ausbremst?


Deshalb verlangt wirksame Führung im KMU mehr als Durchhaltewillen.

Sie verlangt Selbstverantwortung.

Und den Mut, den eigenen Einfluss nicht zu unterschätzen.


Führung entscheidet sich im Spiegel.

Sie beginnt bei dir.


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