Daily Business: Einer der häufigsten Gründe, warum Unternehmen unter ihren Möglichkeiten bleiben.
- Alex Brunner
- vor 5 Stunden
- 1 Min. Lesezeit

«Ich bin halt gerne im Daily Business...»
Diesen Satz höre ich von Geschäftsführern erstaunlich oft.
Manchmal sogar von denen, die bereits ein Burnout hatten oder kurz davor standen.
«Und was passiert, wenn du dich einmal bewusst aus diesen Themen heraushältst?» frage ich dann.
Schmunzeln 😊 «Dann dauert alles länger.»
Ich nicke.
«Oder die Mitarbeitenden lernen, Verantwortung zu übernehmen.»
Kurze Pause.
«Ja, aber ich löse die Themen halt schneller.»
Das stimmt oft.
Viele Geschäftsführer sind fachlich stark.
Erfahren.
Und können Probleme schnell lösen.
Aber genau darin liegt häufig das Problem.
Wenn der Geschäftsführer ständig selbst operativ eingreift, lernen Mitarbeitende etwas sehr schnell:
Der Chef löst es am Ende sowieso.
Die Folge:
• Verantwortung wandert nach oben
• Entscheidungen werden vermieden
• Initiative sinkt
• Entwicklung bleibt liegen
Und gleichzeitig verliert der Geschäftsführer etwas sehr Wichtiges:
seine eigentliche #Führungsrolle.
Führung zeigt sich nicht nur darin,
wie jemand spricht oder Meetings leitet.
Führung zeigt sich auch darin,
welche Rolle jemand im Unternehmen einnimmt.
Führen bedeutet nicht, der beste Problemlöser im Tagesgeschäft zu sein.
Führen bedeutet:
• den Rahmen zu gestalten
• Entwicklung zu fördern
• Mitarbeitende zu befähigen
• eigenverantwortliches Handeln zu stärken
• #Vertrauen zu schenken
Oder anders gesagt:
Eine Führungskraft ist kein Feuerwehrmann.
Sie ist der Leuchtturm.
Und ein Leuchtturm schwimmt auch nicht mit den Schiffen.
Er sorgt dafür,
dass andere den richtigen Kurs finden.
💡 Viele Geschäftsführer glauben, sie helfen dem Unternehmen, wenn sie stark im Daily Business mitarbeiten.
In Wirklichkeit halten sie das Unternehmen oft genau dadurch klein.
Wenn du dich unverbindlich mit mir zu diesem Thema austauschen möchtest, dann



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