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Hier teilen wir unsere Gedanken.
Unverblümt. Authentisch. Direkt.

Der teuerste Eigenbau in deinem IT-Unternehmen bist oft du selbst

Warum „Make or Buy“ auch für Führung gilt



Der blinde Fleck im IT-KMU

In der IT denkst du bei jeder grösseren Weichenstellung in Make or Buy: bauen oder kaufen? Du schätzt Kosten, Tempo, Risiken und Ressourcen ab – nüchtern, datenbasiert, professionell. Sobald es aber um dich als Führungsperson und um Organisationsentwicklung geht, kippt diese Rationalität oft ins Gegenteil: „Ich muss das alleine schaffen. Ich darf keine Hilfe brauchen. Externe Unterstützung wirkt schwach.“ Genau diese Haltung ist der teuerste Eigenbau in deinem Unternehmen – nicht sichtbar auf der Rechnung, aber spürbar im Alltag.


Symptome: Wo dich dein „Eigenbau“ ausbremst

- Langsame oder vertagte Entscheidungen

- Wiederkehrende Konflikte mit denselben Mustern

- Unklare Kommunikation, die Energie statt Orientierung schafft

- Teams, die auf dich warten, statt Verantwortung zu übernehmen

- Strukturen, die Wachstum nicht mittragen

- Du wiederholst Verhaltensmuster – trotz guten Vorsätzen


Wenn du körperliche Schmerzen hast, gehst du zum Arzt: für Klarheit, Einschätzung, Behandlungsplan. Warum sollte es bei unternehmerischen Schmerzen anders sein?


Typische Warnsignale in IT- und Software-KMU

- Jede wichtige Entscheidung landet bei dir – selbst wenn du „delegiert“ hast

- Dein Team „spielt auf Sicherheit“ und meidet Ownership

- Meetings erzeugen mehr Reibung als Wirkung

- Wachstum bringt Komplexität, aber keine Proportionalität im Ergebnis

- Du sanierst immer wieder operative Brände – statt am System zu arbeiten


Die eigentliche Kostenfrage: Was kostet das „Alleine-Lösen“?

Der Punkt ist nicht, ob du es allein schaffen könntest. Du könntest. Die Frage ist: Was kostet es dich, dein Team und die Firma, wenn du es zu lange allein versuchst?


Kosten, die selten aufgeführt werden:

- Opportunity Costs: verpasste Marktfenster, verschobene Produkteinführungen

- Qualitätskosten: inkonsistente Entscheidungen, technische und organisatorische Schulden

- People Costs: Frust im Team, Fluktuation, verlorenes Momentum

- Fokus-Kosten: du arbeitest IN der Firma, nicht AN der Firma


Leadership im IT-KMU, Sparringspartner Geschäftsführer, Organisationsentwicklung IT

Make or Buy auf Leadership anwenden

- Make: Du entwickelst dich und die Organisation intern, durch Learning-by-Doing, Reflexion, Feedback-Loops.

Vorteil: kulturelle Passung, Kostenkontrolle.

Risiko: Blind Spots, langsameres Tempo, teure Umwege.

- Buy: Du holst dir einen externen Sparringspartner/Business-Coach.

Vorteil: beschleunigte Klarheit, Muster-Erkennung, erprobte Playbooks.

Risiko: Auswahlaufwand, Passungsfrage.


Die Hybrid-Lösung für IT-KMU: Make and Buy

- Intern Ownership behalten (du und dein Führungsteam), extern die Lernkurve verkürzen.

- Gemeinsam klare Hypothesen, Experimente und Metriken definieren.

- Ergebnis: schnelleres Lernen, weniger teure Extrarunden.


Was ein externer Sparringspartner wirklich leistet

- Keine Verantwortung abnehmen – sondern Spiegel auf Muster und Wirkmechanismen

- Präzise Diagnose: Wo bist du Teil des Problems? Wo fehlen Strukturen statt „besserer Menschen“?

- Strukturierte Entscheidungs- und Kommunikations-Frameworks (z. B. RACI, RAPID, OKR, Decision Logs)

- Skalierbare Führungsmechanik: Cadence, Delegation, Ownership, Meeting-Design

- Transfer in die Praxis: kurze Zyklen, klare Commitments, messbare Fortschritte


Kernhebel in IT- und Software-KMU (praxisnah)

1) Entscheidungsarchitektur

- Definiere Entscheidungsarten (reversibel/irreversibel) und Schwellenwerte.

- Nutze knappe Decision Briefs statt endloser Diskussionen.

- Implementiere „Disagree and Commit“ als Standard.


2) Rollen, Verantwortungen, Ownership

- Schaffe Klarheit mit RACI/DRI: Wer entscheidet? Wer liefert zu?

- Baue „Product/Tech/Go-To-Market“-Trio-Ownership für End-to-End-Verantwortung.


3) Kommunikationssystem

- Reduziere Ad-hoc-Kommunikation, etabliere feste Kommunikations-Cadences.

- Asynchron vor synchron: schriftliche Vorlagen, dann Entscheidung im Meeting.

- Drei Ebenen der Klarheit: Zweck, Prinzipien, Spielregeln.


4) Führungssystem und Skalierung

- Vom Helden-CEO zur Systemführung: Ziele, Prioritäten, Rituale.

- Delegation Level-Set: Welche Entscheidungen gehören ab morgen nicht mehr zu dir?

- Coaching deiner Leads: von Fachexperten zu Leadern (1:1s mit Agenda, Feedback-Loops).


5) Kultur als Betriebssystem

- Prinzipien knapp definieren, konsequent vorleben, konsequent einstellen/befördern/entlassen.

- Lernkultur fördern: Post-Mortems ohne Schuldzuweisung, mit Maßnahmen und Ownern.


Konkreter Selbstcheck (5 Minuten)

- Welche drei Entscheidungen triffst du regelmässig, die nicht bei dir liegen sollten?

- Welche zwei Meetings liefern unter 1:1 Wert vs. Zeit? Was änderst du diese Woche?

- Welche eine Führungsgewohnheit von dir hält das System klein?

- Wo fehlen Prinzipien, sodass du jedes Mal Einzelfall-Politik machen musst?

- Wer in deinem Team braucht Coaching, um echte Ownership zu übernehmen?


Erwartbare Resultate nach 90 Tagen mit Sparring

- Schnellere Entscheidungen mit weniger Reibung

- Spürbare Entlastung bei dir, mehr Ownership im Team

- Klarere Prioritäten, weniger Kontextwechsel

- Strukturen, die Wachstum tragen – statt dich immer wieder operativ reinzuziehen


Fazit

Organisationen verändern sich selten schneller als die Menschen, die sie führen. Der teuerste Eigenbau ist, wenn du versuchst, alles allein zu lösen. Nicht, weil du es nicht könntest – sondern weil es zu lange dauert und zu viel kostet. Make or Buy gilt auch für Führung. Die klügste Wahl ist oft: Make and Buy.



Wenn du die Lernkurve abkürzen willst, dann klicke hier um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren! In einem 30-minütigen Sparringsgespräch klären wir:

- Wo du Teil des Musters bist

- Welche zwei Hebel sofort Wirkung entfalten

- Wie du in 90 Tagen Führungs- und Organisationsdynamik messbar verbesserst



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